Die Goldene Elf

By Jan-Martin Müller / Februar, 17, 2014 / 0 comments
Die goldene Elf
Ohnmacht unterm Holunderblütenstrauch – Eine WerbeeinlageWM 1954. 

Das Wunder von Bern, die sogenannte Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland. Für Ungarn eine bittere Niederlage, die sich in das gesellschaftliche Gedächtnis einbrannte. 60 Jahre nach dem WM-Finale untersucht Regisseurin CLAUDIA SENNECKE die Stimmung der Menschen in Ungarn. Zwischen ungebrochenem Nationalstolz und dem Gefühl ein Verlierer zu sein. Zwischen Tor und Abseits, damals und heute.Sechs Menschen treffen sich zur Trauerfeier ihres Fußballhelden Ferenc Puskás. Ein Kennenlernen am Rand des untergehenden ungarischen Fußballs. Sie berichten von sich, ihren Träumen und ihrem Leben in Ungarn, das seit zehn Jahren Teil der europäischen Union ist.
Ein Stück über die gesellschaftliche Stimmung in Ungarn, politische Ohnmacht und Demokratieverdrossenheit. Ein Stück über Angst vor dem Leben und Angst vor der Zukunft, über das Sich-nicht-trauen und über die Schönheit des Moments, wenn man es doch tut.Im Rahmen des 100°Berlin Festivals gibt es eine Vorschau auf die Premiere am 25. April im Ballhaus Ost. Denn nach dem Spiel ist vor dem Spiel.

mit PARBET CHUGH, NORA DECKER, JAN JAROSZEK,
ANDREAS KLOPP, JAN-MARTIN MÜLLER, CAROL SCHULER

Regie und Text CLAUDIA SENNECKE Ausstattung ANJA GIESCHLER Musik JENS DOHLE Dramaturgie ARNE BLOCH

Donnerstag, 20. Februar, 23 Uhr
Sophiensäle (Festsaal)
Sophienstraße 18, 10178 Berlin